Sie sind durch Ihr erstes juristisches Staatsexamen oder das zweite juristische Staatsexamen gefallen? Sie sind gerade von diesem Ereignis mehr als geschockt und wissen nicht weiter? Stopp! Es gibt keinen Grund dass Sie den Kopf in den Sand stecken. Wir möchten Ihnen mit diesem Beitrag ein wenig Zuversicht geben und ihnen die Augen öffnen, damit es für Sie nun wieder nach vorne geht!
 
Wo eine Tür zu geht, geht eine andere auf
Der oben genannte Spruch ist nur so war wie er nur wahr sein kann. Dass Sie durch das Staatsexamen durchgefallen sind, ist häufig ein Ergebnis der falschen Jura Examensvorbereitung. Wenn Sie jetzt einen anderen Weg der Examensvorbereitung wählen, dann werden Sie Erfolg haben. Wenn wir hier von einem anderen Weg sprechen, dann sprechen wir ganz klar von IHREM persönlich richtigen Weg der Examensvorbereitung. Dazu gleich mehr.
 
Allem voran steht die Fehleranalyse
Stellen Sie sich vor, Sie haben Tage oder Wochen lang Bauchschmerzen. Was tun Sie? Sie werden einen Arzt aufsuchen und dieser wird, bevor er Ihnen eine adäquate Behandlung verschreiben kann, eine ausführliche Untersuchung der Ursachen durchführen. Genau das sollte am Anfang Ihrer erneuten Staatsexamensvorbereitung stehen. Was waren die Ursachen? Welchen falschen Weg der Examensvorbereitung sind Sie gegangen? Hierbei ist es nun besonders wichtig, dass Sie sich die original korrigierten Examensklausuren von Ihrem jeweiligen Justizprüfungsamt zusenden lassen. Lesen Sie gründlichst die Anmerkungen der Prüfer. Notieren Sie sich die entsprechend gemachten Fehler und heften Sie sich am besten diese „Fehlerblätter“ über Ihren Schreibtisch. 
 
Ein „Schlachtplan“ ist unabdingbar
Nach Ihrer umfangreichen Fehleranalyse sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wann Sie ihren erneuten Examensversuch schreiben möchten. Die erneute Jura Examensvorbereitung für den erneuten Versuch sollte aus unserer Sicht nicht länger als 6-9 Monate in Anspruch nehmen. Theoretisch haben sie 70-90 % des Wissens so oder so bereits im Kopf. Lassen Sie sich daher nicht mehr als 9 Monate Zeit. Denn es geht jetzt darum, dass Sie ihr Wissen so eintrainieren (dazu unten mehr), dass Sie in der Lage sind hervorragende Examensklausuren zu verfassen.
 
Try and Error
Sie müssen nunmehr ohne Ende Examensklausuren schreiben. Dieses Training darf jedoch nicht so aussehen, dass Sie die Klausuren schreiben und sich mit diesen dann nicht weiter auseinandersetzen. Das absolute Heilmittel kann nur darin bestehen: Feedback, Feedback, Feedback…
Dieses Feedback sollte natürlich zum einen in einer sehr guten Klausurenkorrektur bestehen. Zum anderen aber auch in direkten persönlichen Gesprächen mit einem Profi. Insbesondere ist hierbei der Jura Einzelunterricht zu empfehlen. Sie brauchen einen Profi an Ihrer Seite, mit dem Sie über die problematischen Punkte hrer jeweiligen Klausuren sprechen können. Wichtig ist hierbei, dass Sie selbst wiederum ihrem Gesprächspartner juristische Themenbereiche, die im Vorfeld für Sie schwierig waren, erklären. Denn nur das was der Mensch erklären kann, hat er auch verstanden und kann es wiedergeben.
 
Die Ausdauer macht’s
Ein entscheidender Erfolgsfaktor für Ihre erneute Examensvorbereitung ist das „dranbleiben“ und ihre diesbezügliche Ausdauer. Lassen Sie sich nicht durch Fehlschläge von ihrem Ziel ein erfolgreiches Jurastaatsexamen abzulegen, abbringen. Machen Sie einfach weiter. Sie werden die Früchte ihrer Mühen ernten.
 
Die Vision hält Sie am Leben
Zwecks Motivation sollten Sie sich jeden Tag immer wieder ausmalen, wie toll es doch wäre das Examen bestanden zu haben oder noch besser ein Prädikatsexamen erreicht zu haben. Stellen Sie sich vor, wie es ist, wenn sie ihren Traum Job ergattert haben. Stellen Sie sich ihre persönliche erfolgreiche Zukunft jeden Tag vor. Denn alles was Sie sich vorstellen, wird sich auch in die Realität umwandeln.
 
Wir hoffen Ihnen damit einige dienliche Hinweise gegeben zu haben.
 
Ihr Team der Akademie Kraatz 

Teilen Sie diesen Beitrag